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Beschreibung

Mit dem Projekt "Stadtspieler" wird eine methodisch ausgereifte Form eines innovativen Instrumentes der integrierten Stadtentwicklung - hier eines Brettspieles -, ergänzt durch ein methodisches Handbuch und einen Film, dem professionellen Akteur und ebenso dem Laien in den Bereichen integrierte Stadtentwicklung, Jugendarbeit, Unternehmenskommunikation für eine eigene Anwendung zur Verfügung gestellt. 

 

Das Projekt zielt auf eine Anwendung in der gesamten Bundesrepublik Deutschland, in größeren und kleineren Städten, Stadt-Land-Kooperationen, Metropolregionen, Stadtteilen, Nachbarschaften und anderen sozial-räumlichen Zusammenhängen. Mit einem innovativen Verfahrensinstrument werden in besonderer Weise interdisziplinäre und überregionale Transferprozesse befördert. Unternehmen können das Spiel einsetzen zur Initiierung und Begleitung von CSR Prozessen sowie zur Teambildung und Personalauswahl.

 

Das Spiel "Stadtspieler" versteht sich als Werkzeug innerhalb von Entwicklungsprozessen, nicht als unterhaltendes Spiel an sich (obwohl es das auch ist). In die Qualität und Ausgestaltung derartiger Prozesse bezieht der Projektträger Netzwerk Agens e.V. seine Erfahrungen als Initiator und Moderator der einmaligen deutschsprachigen Plattform für "Spiele als Instrument in Veränderungsprozessen" (siehe www.mitspieltagung.de) ein.

 

Das Brettspiel "stadtspieler", das von Till Brömme gestaltet wurde, ist in seinem Aufbau ausgerichtet in erster Instanz auf die Qualifizierung des einzelnen Menschen (in seiner Profession, in seiner Rolle). D.h. es entstehen auch Effekte von Ideen für Nutzungs- und Bauentwürfe, gegenseitige Kooperationserfahrungen, analytische Feedbacks zur Nutzbarkeit von Städten als Alltags- und Erlebnisraum, aber immer wird diese Erfahrung den einzelnen Spieler in seiner Kompetenz stärken, diese Erkenntnisse auch in die weitere eigene Praxis zu überführen. Daher wurde der Titel "stadtspieler" gewählt.

 

Die hier ausgearbeitete Spielmethodik stellt für die Stadtentwicklung eine spezielles Modell der Initiierung und Begleitung von Prozessen, der Kommunikation von Inhalten dar. Besondere Vorteile der Methode liegen in der flexiblen Anwendbarkeit, der Eignung für Selbstanwendungen, der Möglichkeit zu modularen Versionen, der hohen Anpassung an die Lebenswelt des Akteurs, der assoziativen und interdisziplinären Verknüpfung der Nutzungen sowie der langen Nutzungsdauer eines solchen Instruments. Hier hat das Spiel große Vorteile gegenüber anderen Methoden wie Workshops, Flyer oder diversen Informationsbroschüren.


Varianten

Jede Spielversion von Akteuren / Unternehmen / Organisationen am eigenen Ort und Kontext kann den Schwerpunkt der Auseinandersetzung der Spieler mit einem Thema selbst festlegen und gegebenenfalls die entsprechenden Themenkarten aussuchen oder auch selbst fertigen. Beispiele zur Ansprache / Umsetzung von verschiedenen Handlungsfeldern innerhalb eines Vorhabens lassen sich z.B. im Projekt „Spielend planen“ in Bad Lausick einsehen, wo das VorläuferProjekt „XAGA-Das Stadtspiel“ unter Anleitung / Partnerschaft mit dem örtlichen Jugendclub Ideen und Anregungen für neue Nutzungen im Ort gab. Das Projekt fand als begleitende  Aktion zur Erarbeitung eines „Integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes“ u.a. mit Schwerpunkt Flächeninanspruchnahme statt. Es wurde eine Filmdokumentation gefertigt.

 

Der Autor und Projektträger Netzwerk Agens e.V. bietet Seminare oder auch Anleitungen zum „stadtspieler“-Spiel an.

Ebenso können wir für Ihre Belange ein eigenes Stadtspiel nach analoger Methode – z.B. für ein Stadtjubiläum – fertigen.

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.